• 1
  • 2

Aktuelles

Pressemitteilung vom 19.05.2020

Das B31NEU Bündnis PRO 7.5 PLUS begrüßt die Entscheidungen der Gutachter des RP, des Bundesverkehrsministeriums und der Bürgermeister der Seegemeinden zur B31neu.

Als Bündnis der Verkehrsinitiativen Immenstaad, Hagnau und Stetten nehmen wir im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen in der B31-Neu-Diskussion zu den Grundsatzentscheidungen des RP Tübingen zur Trassenführung und zum Straßenquerschnitt der B31neu Stellung.

Wir befürworten die vorausschauende und fachlich fundierte Positionierung des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur als Vorhabenträger, den Gutachterempfehlungen und der Entscheidung des RP zu folgen. Mit den Gutachten wurde bestätigt, dass die B31neu als leistungsfähige Verkehrsachse in der Bodenseeregion, als 2-bahnige und 4-spurige Schnellstraße zur Erreichung der gesetzten Ziele, insbesondere der Verkehrssicherheit, der Entlastung des nachgelagerten Netzes, und der Bündelungsfunktion B31/ B33/B30, realisiert werden soll.

Den aktuell von Landrat Wölfe, von allen Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden und dem Regionalverbandspräsidenten Franke eingebrachte Vorschlag eines Kompromisses mit der Querschnittsreduktion der 2-bahnigen und 4-streifigen Schnellstraße von RQ28 auf einen Querschnitt von 21 Metern, (d.h. ohne Standspuren), tragen wir als Bündnis mit. Diese Kompromisslösung, kann eine echte „winwin“ Lösung darstellen, d.h. gleichzeitige Sicherstellung der verkehrlichen Ziele, und der Verringerung der Umwelt-und Naturbelastungen. Der Aspekt Verkehrssicherheit sollte jedoch aus gutachterlicher Sicht noch fachlich bewertet werden.

Das B31neu-Bündnis akzeptiert die Trassenentscheidung B1 des RP und die Befürwortung des Bundesverkehrsministeriums auf Basis der professionell erarbeiteten Gutachten. Trotz gravierender Einschnitte in die schützenswerte Seelandschaft und z.T. direkter Nähe zur Wohnbebauung ist diese Trassenentscheidung als „zweitbeste“ nachvollziehbare. Vorausgesetzt, dass in einigen kritischen Punkten, wie Stetten-Südumfahrung, Immenstaad - Ruhbühl und im Hinblick auf betroffene Obst- und Weinbauflächen noch nachgebessert wird, erscheint uns ihre Umsetzung realistisch. Die A/AB-Varianten schließen wir kategorisch aus!

Kein Verständnis haben wir für die Ignoranz von Landesverkehrsminister Winfried Hermann, sowie der Vertreter des Bündnis 90/Die Grünen, deren permanente, öffentliche Aussagen im krassen Widerspruch zu den Ergebnissen der Gutachter stehen. Die politischen Aktionen konterkarieren den von Minister Hermann selbst definierten Entscheidungsprozess auf Basis der Gutachten und desavouieren die Arbeit der unabhängigen Sachverständigen. Wir legen höchsten Wert darauf, dass Entscheidungen fachlich und gutachterlich fundiert und nicht nur Ergebnis eines politischen Deals sind.

„Wir sind einen wesentlichen Schritt weiter gekommen im Planungsprozess der B31neu mit den von einer breiten Basis getragenen Entscheidungen der Gutachter zum Verlauf und der Dimensionierung der Trasse“, sagt Dieter Kichhoff, Vorsitzender der Bürgerinitiative BIB31n, Immenstaad. „Ein Miteinander von Betroffenen, Politik, Verwaltung auf der Basis der Sachverständigengutachten führt schneller und besser zum Ziel, als ein Gegeneinander mit ideologisierten Argumenten“, äußerte sich Bernd Saible, Sprecher des B31-neu Bündnisses.

Für Fragen und weitere Informationen stehen Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung:

Dieter Kirchhoff, Tel.: 0 75 45 / 5 22, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Heinolf Kielkopf, Tel.: 0 75 45 / 12 01, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!